Plastiken, Bilder und Objekte
Erich Knoll & Monika Krug

2001 Formenkreis

365/2001
Die Installation besteht aus drei Teilen.
1. dem eigentlichen Formenkreis

Täglich habe ich eine kleine Form aus soviel Ton, wie in eine Hand paßt plastiziert. Die kleinen Plastiken entstanden meistens abends, sodaß sich der Tag in gewisser Weise in den Arbeiten widergespiegelt hat.
2. einem Tagebuch

Zu den Formen habe ich ein Tagebuch geführt, in das ich Sprüche, Gedichte, kleine Zeichnungen eingetragen habe und die Ereignisse, die persönlich prägend in diesem Jahr waren. Das Buch wurde am Ende des Jahres verschweißt, sodaß wie im richtigen Leben, die Erinnerungen bewahrt und nur fragmentarisch erinnerbar bleiben.
3. einem pendelnden Stein

Der pendelnde Stein, in den eine Lampe eingebaut ist, soll Sinnbild für den Rhythmus der Zeit sein. So, wie im Leben Erlebnisse aus der Vergangenheit manchmal (wie zufällig) auftauchen, soll die Lampe in dem Stein in der Pendelbewegung mal diese, mal jene Form beleuchten und dadurch hervorheben.